Sommer - Tour de France 2026 !

Loue - Drome - Salendrinque - Dordogne - Ile de Oleron - Ile de Re - Ile de Noirmoutier- - Bretagne - Cisse

4760 Kilometer

Eine Reise beginnt weder in dem Moment, in dem wir abreisen, noch endet sie in dem Moment, in dem wir unser Ziel erreichen.
Es beginnt tatsächlich viel früher und endet nie, da das Band der Erinnerungen auch nach dem Anhalten weiter fließt. Es ist die Reiselust, eine im Wesentlichen unheilbare Krankheit.

(Ryszard Kapuscinki)

Erster Teil
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Unsere schönsten/interessantesten Campingplätze

Das Team

CEO für: Baguette - Klamotten - Geschirr / Capitaine de Route & Leckerli Verwalter - Fahrer & Koch/Koordinator
Vier Potschen Chef & erfahrener Kampfschmuser: Milo
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Unser Bus auf Noirmentier - (SAM)

Freitag 30. April

Abfahrt – Camping Prümtal, Oberweis

Endlich geht es los: am Donnerstag 30. April beginnt eine neue Tour durch Frankreich. Morgens noch schnell mit Milo zum Tierarzt.
Er hatte sich an einer Kralle der linken Pfote verletzt. Ausgerüstet mit Verbandszeug, Schmerztabletten und einer schicken Haube mit Klettverschluss können wir endlich die Reise beginnen.

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Die Reise beginnt!
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Parkplatz Zuhause
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Milo mit seiner schicken Haube

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

3,5
3,5
4
3,5
3
0
4,5
2
3,5
1,5
1,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 3.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

Camping Waldfrieden, Saarburg – Donnerstag, 30. April 2026
Unser erstes Ziel ist der Camping Waldfrieden in Saarburg. Das sind ungefähr 6 Stunden Fahrt, hauptsächlich Autobahn, also langweilig und wenig spektakulär. Aber das Wetter ist richtig gut, viel Sonne, 21 Grad.
Gegen 16 Uhr kommen wir auf dem Campingplatz an. Gleich beim Aussteigen gibt es Stress mit Milo, als ich ihm die Haube abnehmen will. Der Klettverschluss macht richtig Lärm, und das so nah am Kopf ist natürlich beängstigend für den kleinen Milo. Als er die Haube los ist, macht er sich sofort über seine lädierte Pfote her, um sie eingehend zu belecken, was er – laut Tierärztin – nicht machen sollte.
Nachdem ich Milo wieder mit seiner Haube ausgerüstet habe, melde ich uns an der Rezeption an. Der Campingplatz ist relativ voll. Wir hatten den Platz Nr. 38 vorgebucht, so dass wir uns gleich dort niederlassen können. Allerdings ist der Platz nicht so besonders schön – den Platz den wir eigentlich haben wollten ist leider schon besetzt. (Holländischer Wohnwagen)
Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Platz. Thomas macht uns Abendbrot, während ich mit Milo und seiner Pfote beschäftigt bin.

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Unser Platz Nr. 38 - leider nicht so schön - aber für eine Nacht OK !
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Capitaine de Route
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Milos - große "Auslaufwiese"
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Milos "Lieblingsplätze"
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Milos "Lieblingsplätze"

Freitag 01. Mai - Sonntag 03. Mai 2026

WOKA Camping Les Radeliers, Port-Lesney

Am Freitagmorgen geht es weiter, nachdem ich in der Rezeption unsere leckeren Kartoffelbrötchen abgeholt habe.
Da die Strecke nach Port-Lesney sowieso durch Luxemburg führt, wollen wir in Remich tanken. Rund um Saarburg gibt es keine Tankstellen, erst wieder in Trier, aus dem einfachen Grund, weil dort alle nach Luxemburg zum Tanken fahren.
Wir müssen wieder einen Riesenumweg fahren, denn die B407 ist bei Kirf immer noch gesperrt. Diese Baustelle besteht seit mindestens 3 Jahren.
In Remich reiht sich eine Tankstelle an die nächste. Wir nehmen gleich die erste, denn in Luxemburg ist der Dieselpreis überall gleich. Heute dürfen wir für 1,91€ pro Liter tanken.
Dann geht es weiter nach Frankreich über Metz und Nancy, meistens mautfreie Autobahn.
Am frühen Nachmittag kommen wir auf dem Campingplatz Les Radeliers an der Loue an. Wir hatten unseren Lieblingsplatz B17 vorgebucht und sind darüber sehr froh, denn alle Plätze am Fluss sind ausgebucht. Das war voraus zu sehen, denn der 1. Mai ist auch in Frankreich Feiertag und bei dem schönen Wetter zieht es natürlich alle ins Grüne.
Wir wollen 2 Tage hier bleiben, um uns von der Fahrerei zu erholen und das schöne Wetter mit Blick auf den Fluss zu genießen. Normalerweise kann man von hier aus jede Menge Wasservögel beobachten. Heute allerdings gibt es viele Kinder, die sich mit ihren Luftmatratzen flussabwärts treiben lassen. Offensichtlich ist das Wasser doch nicht so kalt.
Es gibt – wie üblich – viele holländische Gäste und mehrere Wohnmobilisten aus Freiburg. Viele Camper haben Hunde dabei, aber alle zu groß für Milo.
Am Samstagmorgen holen wir uns in der nahegelegenen Bäckerei Baguettes und leckere Waffeln und frühstücken dann erst einmal ausgiebig. Thomas will Wasser für den Kaffee im Wasserkocher heiß machen. Der verabschiedet sich dann aber mit einem biep-biep-biep.
Am Sonntagmorgen wollen wir weiterfahren zum Gervanne Camping, das war jedenfalls der Plan. Ich rufe dort an, um zu fragen, ob unser Lieblingsplatz noch frei ist und erfahre, dass sie dort wegen eines Kanuwettbewerbs ziemlich ausgebucht sind und sie mir nicht sagen können, ob der von uns favorisierte Platz D 01 noch frei ist.

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Ausblick von unserem Platz auf die Loue

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

4,0
4,5
4
4
3
4,5
3,5
4
2,0
2,5
3,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 4.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

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Unser Schattenspender
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gerade eingerichtet....
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Milo leider mit Haube
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Fliegenfischer in der Loue

Sonntag 03. Mai 2026

Camping Le Daxia, St.Clair-du-Rhone

Wir ändern unseren Plan und fahren zunächst zum Camping Le Daxia in Saint-Clair-du-Rhone. Den Platz hatten wir schon lange auf unserer Liste, aber irgendwie sind wir immer daran vorbei gefahren.
Als wir dort ankommen, sind wir positiv überrascht. Schon die Einfahrt und Rezeption machen einen sehr gepflegten Eindruck. Es ist ein großes Parkgelände an einem kleinen Fluss. Die einzelnen Parzellen sind großzügig und durch hohe Hecken getrennt. Und es gibt sehr viele schöne Bäume, Sträucher und Blumen. Die Rasenflächen sind absolut gepflegt.
Wir suchen uns den Platz Nr. 110 aus, der richtig chillig mitten im Grünen ist, genauso wie wir es lieben.
Es ist ein ACSI-Platz für 21€ die Nacht, Hund und Strom inklusive. Es gibt ein großes Schwimmbecken für die Erwachsenen und eine Wasserlandschaft für die Kleinen. Dann noch einen sehr gepflegten Minigolfplatz, eine Grillhütte und eine Pizzeria.
Das Sanitärgebäude, das in der Nebensaison geöffnet ist, ist sehr schön angelegt und sauber. Das Wasser in den Duschen ist richtig heiß, ebenso das Wasser für den Geschirrabwasch.
Hinter unserem Platz gibt es eine große Wiese mit Bäumen und Sträuchern, auf der Milo sich richtig austobt. Seiner Pfote geht es inzwischen besser.
Wir nehmen diesen Camping in die Liste unserer Lieblingsplätze mit auf und können uns vorstellen, hier auch mal länger zu bleiben.
Morgen allerdings wollen wir weiter zum Gervanne Camping, weil das Wetter leider nicht so schön bleibt. Es ist Regen angesagt für die nächsten drei Tage und da können wir auf dem Gervanne Camping mehr machen. Dort gibt es Einkaufsläden und eine Snackbar, so dass man nicht den ganzen Tag im Bus bleiben muss.

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Unser Platz
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Unser schattiger Platz
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Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

4,5
4,5
4,5
4,5
3,5
2,5
4,5
4
3,5
2,5
4,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 4.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

Galerie – Campingplatz

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Unser Platz fast direkt am Fluß

Montag 4. Mai - Samstag, 9. Mai 2026

Gervanne Camping, Mirabel-et-Blacons

Wacken in Südfrankreich

Heute sind es nur knapp 2 Stunden Fahrt. Bei unserer Ankunft am Gervanne Camping regnet es in Strömen. Wir melden uns an der Rezeption an und kaufen noch schnell im daneben liegenden Supermarkt, der von Super-U übernommen wurde, das Nötigste ein.
Dann suchen wir uns einen geeigneten Stellplatz aus, was bei dem Regen gar nicht so einfach ist. Wir wollen unbedingt an der Gervanne stehen und entscheiden uns für den Platz D04.
Thomas schafft es mal wieder, uns prima unter dem Baum zu platzieren. Dann Markise raus und eine Seitenwand anbringen. Ich bin klatschnass, weil sich herausstellt, dass meine Regenjacke nur eine Windjacke ist. Dann schnell in den Bus, Heizung an und erst einmal frühstücken. Danach chillen wir im Bus, ich setze mich auf mein Bett und schreibe den Blog. Milo kuschelt sich an meine Beine und genießt das Zusammensein.
So verbringen wir den Rest des Tages, denn es regnet ununterbrochen. Unser Stellplatz ist nur noch Matsch – wie beim Festival in Wacken.
Thomas kommt von der Dusche im Sanitärgebäude zurück und ist ganz gefrustet, weil das Wasser nicht warm war. Und das bei dem Wetter, das braucht man wirklich nicht.
Am nächsten Morgen erst einmal ausschlafen. Es regnet immer noch, also kann man auch im Bett bleiben.
Gegen 10h stehen wir dann doch auf, um in der Epicerie Baguettes und Croissants zu kaufen. Inzwischen regnet es nur noch sporadisch, so dass wir mit Milo Gassi gehen können, ohne nass zu werden. Aber auf unserem Platz läuft man wie auf Pudding. Unter der Markise können wir aber schön sitzen und das Panorama genießen. Thomas hat das ganze Grünzeug weggeschnitten, so dass wir einen prima Ausblick auf die wild rauschende Gervanne haben.
Thomas stellt irgendwann fest, dass sich unsere Batterie nicht mehr auflädt. Das müssen wir sofort untersuchen, da sich sonst die Aufbaubatterie vollkommen entladen würde. Ich frage Gemini, wo das Problem liegen könnte. Seiner Meinung nach liegt es an den Sicherungen, was sich aber als falsch herausstellt. Gemeinsam finden wir dann heraus, dass von der Stromsäule des Campingplatzes kein Landstrom in unserem Wohnmobil ankommt.
Ich rufe dann in der Rezeption an und sie versprechen, einen Servicetechniker zu schicken. Der kommt dann auch nach einiger Zeit und misst den Stromausgang an der Säule und den Eingang an unserem Bus. Fazit: unser Kabel ist defekt.
Der Techniker will uns zwar noch ein Kabel leihweise vorbeibringen, aber er hat viel zu tun, weil er mit seinem kleinen Trecker ein festgefahrenes Wohnmobil herausziehen muss.
Glücklicherweise haben wir noch ein Ersatzkabel dabei, das dann auch funktioniert, so dass sich die Aufbaubatterie schnell wieder auflädt.
Abends testen wir dann noch die Dusche im Sanitärgebäude und freuen uns, weil das Wasser wirklich richtig warm ist.
Die Nacht über regnet es wieder – Wacken lässt grüßen.
Am nächsten Tag wird erst mal Hausputz gemacht. Von dem vielen Matsch draußen trägt man immer wieder etwas mit rein, das lässt sich leider nicht vermeiden. Aber immerhin ist jetzt das Wetter etwas besser, so dass wir schön zur Drôme hinunter spazieren können.
Unser Platz ist immer noch matschig. Thomas schaufelt immer wieder Kies auf den Untergrund, das hilft ein wenig.
Nachts gibt es ein Gewitter und Milo jammert, weil er Angst hat vor dem Donner. Ich erlaube ihm ausnahmsweise, zu mir aufs Bett zu kommen. Dort liegt er dann zu meinem Fußende und zittert wie ein kleines Häufchen Elend. Mit der Zeit beruhigt er sich und fühlt sich dort sehr wohl.
Am nächsten Morgen scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Wir frühstücken mit Blick auf die Gervanne, die durch den Regen ordentlich an Fahrt aufgenommen hat. Wir sehen viele Vögel, Bachstelzen auf der anderen Uferseite, Kleiber, Rotkehlchen, Sperlinge und Kohlmeisen, die sehr zutraulich sind und sich auf unseren Füßen niederlassen.
Und es gibt noch andere Tiere zu beobachten: in unserem Wohnmobil gibt es jede Menge große braune Käfer. Ich fotografiere einen und frage Gemini, was das für ein Vieh ist. Antwort: es ist kein Käfer, sondern eine Stinkwanze. Die gibt es im Moment wohl zuhauf in dieser Region und sind eine richtige Plage. Allerdings sind sie nicht giftig, sie beißen und stechen nicht, sondern fühlen sich nur angezogen von Licht und Wärme.
Wir beschließen, dass Stinkwanzen nichts in unserem Wohnmobil zu suchen haben und befördern sie reihenweise nach draußen.
Am frühen Abend entdeckt Thomas auf der anderen Uferseite eine irre lange Wasserschlange, die aus dem Wasser zu einem Baum hoch kriecht. Die möchten wir nicht gern auf unserer Uferseite haben. Wir sind sehr tierlieb, aber alles hat seine Grenzen.
Freitag 8. Mai ist Feiertag in Frankreich, Ende des 2. Weltkriegs. Das bedeutet: langes Wochenende + schönes Wetter = viel mehr Camper auf dem Platz. Außerdem ist hier im Dorf Blumenmarkt und Flohmarkt. So viele Leute sind unterwegs, alle zu Fuß, zum Teil beladen mit riesigen Blumentöpfen und Ausbeute vom Flohmarkt.
Wir besuchen kurz den Flohmarkt, der ist aber rappelvoll. Es gibt viele Stände, zum Teil wirklich schöne Sachen, aber auch die üblichen Keller- und Dachbodenfunde, wie alte Schlappen und Klamotten.
Leider macht mein Fuß wieder Probleme auf der unebenen Wiese und Milo fühlt sich zwischen den vielen Leuten auch unwohl. Daher zieht es uns schnell wieder zurück zu unserem Stellplatz.
Am Samstag verlassen wir Gervanne Camping und fahren in Richung Gard weiter in den Süden.

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Unser kleiner Platz
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Blick auf die Gervanne
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Blick auf die Gervanne
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Der Fluß an der Brücke
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Unser Platz unter einem großem Baum direkt an der Gervanne

Pfützen und Matsch direkt vor unserem Platz!

 

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Milo auf seinem Lieblingsplatz
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Milo auf seinem Lieblingsplatz
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unser Platz mit Seitenwand
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Defektes Stromkabel
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tiefer - nasser Boden
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Lieblingsplatz CEO
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Lieblingsplatz Milo
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Sonnenuntergang an der Drome

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

4
4
4,5
4
4
5
4
3
4
4,5
5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 4.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

Samstag, 9. Mai – 16. Mai 2026

Camping le Salendrinque, Lasalle

Nach einem kurzen Stop in einem Leclerc-Supermarkt in Saulce-sur-Rhone, wo wir auch tanken können (2,08€ / l Diesel), kommen wir gegen 12.30 h auf einem unserer Lieblingsplätze an.
Ich hatte am Vortag mit Celine, der Inhaberin, telefoniert und sie gebeten, uns für heute Brot zu bestellen. Leider hat sie das vergessen, und da wir im Supermarkt kein Brot gekauft haben, machen wir erst einmal lange Gesichter.
Celine selbst ist nicht da, nur ihre Mutter, die uns informiert, dass Celine erst im Laufe des Nachmittags wieder zurück sein wird.
Wir beziehen unseren Lieblings-Stellplatz Nr. 49 und richten uns ein. Das Wetter ist richtig gut und wir genießen die Sonne, die wir in letzter Zeit zu selten gesehen haben.
Später rufe ich Celine an. Sie entschuldigt sich tausendmal für ihr Vergessen, erklärt sich dann aber bereit, für uns zum Bäcker zu fahren, um uns das Baguette zu bringen. Das ist super nett.
Das Dorf und der Bäckerladen sind ca. 20 Minuten zu Fuß entfernt. Eigentlich kein Problem, aber ich bin derzeit etwas lädiert.
Wir sind auf dem Campingplatz fast allein. Vorn gibt es einige Mobilhomes, in einem von denen wohnt ein älteres Ehepaar. Ich glaube, die waren im letzten Jahr auch schon da.
Am Fluss, rechts von unserem Platz, gibt es noch ein Wohnmobil aus Holland, die einen kleinen Dackel haben und am nächsten Tag weiterreisen. Außerdem ein holländisches Paar in einem riesigen Concorde-Wohnmobil mit Anhänger für ihren Mercedes SLK. Sie kommen aus Groningen und besuchen ihre Kinder, die in Lasalle wohnen. Dann noch ein französisches Paar mit Kleinkind, die ebenfalls am nächsten Tag weiterreisen.
Am nächsten Tag, nach einer durchregneten Nacht, ist es morgens recht frisch, aber trocken. Der Platz ist jetzt leer, nur die Holländer mit dem Concorde sind noch da.
Ich kann Milo überall frei herumlaufen lassen, da er niemanden stört und ja auch super gut abzurufen ist. Er fühlt sich hier jedenfalls pudelwohl, leider geht er immer noch nicht ins Wasser und macht einen Riesenbogen um jede Pfütze. Dabei ist das Wasser im Fluss hier glasklar.
Am Montagmorgen ist Markt in Lasalle. Nach einem leckeren Frühstück – das Baguette schmeckt hier köstlich – laufen wir in das Dorf zum Markt und zum kleinen Supermarkt Utile. Es sind ca. 1,3 km und absolut machbar, auch mit meinem lädierten Fuß. Auf dem Marktplatz ist viel los, für uns ein bisschen zuviel, zumal Milo leicht überfordert ist und ständig an der Leine zieht. Dazu noch die Begegnungen mit den anderen Hunden, die nicht immer angeleint sind.
Im Utile kaufen wir das Nötigste ein. Milo ist draußen angeleint und bellt, bis wir wieder aus dem Laden kommen. Daran müssen wir unbedingt noch arbeiten, dass er sich nicht so verunsichert fühlt.
Wir haben Karotten und Kartoffeln gekauft, und Thomas macht uns einen leckeren Eintopf.
Am Dienstag versuche ich mit Hilfe von Gemini herauszufinden, wie man am besten über ausreichend Daten verfügen kann, um ohne Wlan fernzusehen. Ich hatte im letzten Jahr über Ubigi sogenannten unbegrenzten Datengenuss für 39€ gebucht, was sich dann aber als Mogelpackung herausstellte. Unbegrenzt heißt dort nämlich 60 GB und danach nur noch 2 Mbit Geschwindigkeit.
Aber Gemini weiß Rat: über Lyca Mobile France kann ich 250 GB Daten für den unschlagbaren Preis von 8,99€ buchen. Gesagt, getan – und es klappt. Thomas kann nachmittags in aller Ruhe den Giro schauen.
Am Mittwoch nachmittag ist das Wetter so schön. Ich sitze am Fluss auf meinem Campingstuhl und stricke, während Thomas vorm Bus auf dem Ipad den Giro d’Italia anschaut. Milo aalt sich in der Sonne oder schläft auf seiner Matte neben meinem Stuhl. Erholung pur!
Doch dann fällt mir meine Stricknadel runter und ich bücke mich danach. Der Stuhl fängt an zu kippeln, ich versuche, dagegen zu halten, und zack – ein stechender Schmerz am linken unteren Rippenbogen. So ein Mist. Mit gebrochenen, angebrochenen und geprellten Rippen kenne ich mich gut aus und weiß, dass das sehr weh tut, und zwar für längere Zeit. So ein Mist!
Am nächsten Tag machen wir noch einen Ausflug ins Dorf, ich diesmal mit lädiertem Fuß und schmerzender Rippe. Thomas trägt die Taschen und hält Milo an der Leine.
Auf dem Marktplatz wird heute alles für ein Festival der Dokumentarfilme am nächsten Tag aufgebaut. Wir binden Milo für dem Supermarkt an – gleiches Szenario wie beim letzten Mal: Bellen bis wir wieder rauskommen.
Gegenüber vom Supermarkt ist ein Ärztehaus. Ich überlege noch, ob ich wegen meiner Schmerzen dort vorbeischaue, entscheide mich dann aber dagegen. Man kann eh nichts anderes machen als Schmerztabletten nehmen und Ruhe bewahren.
So langsam füllt sich der Campingplatz. Heute ist Himmelfahrt und alle Plätze am Fluss sind belegt. Als ich morgens, wie üblich, mit Milo das Brot abhole, erzählt mir Celine, dass am Wochenende rechts von unserem Platz eine 4köpfige Familie mit Zelt untergebracht werden wird. Die wollen unbedingt am Fluss stehen und es gibt sonst keine andere Möglichkeit.

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

2,5
4
2,5
4
4
5!
3,5
3
3
3
5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 4 von 5

Würden wir wiederkommen: JEIN

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Unser Platz am Fluß
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Der Weg ins Dorf
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Der Wasserfall direkt vor unserem Platz!
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Das große Biberloch
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Blick auf den Fluss

Ich erzähle Celine, dass es auf dem Platz direkt am Fluss ein sehr tiefes Loch gibt und dass wir es schon mit Brettern abgedeckt haben, damit Milo dort nicht hineinfällt. Sie meint, das seien die Biber, die auf der anderen Flussseite leben und immer wieder rüberkommen, um ihre Höhlen zu machen. Das muss sicher nachts passieren, denn tagsüber haben wir noch keine Biber gesehen.
Ich erzähle Thomas von den geplanten neuen Besuchern und wir entscheiden uns, am Samstag schon weiterzufahren. Wir wollen ja noch an die Dordogne und vorher zu einem Campingplatz, den ich schon lange auf der Liste habe: Camping Val de Saures.

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Mittag
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Lecker Gemüsesuppe mit Einlage
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Vorbereitung
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Vorbereitungen
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Siesta am Fluß
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Schöne Rosen am Sanitärgebäude
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Siesta
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Siesta
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La Salandrinque
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Wochenmarkt in Lasalle
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Wochenmarkt
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Milo macht Urlaub
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so geht Urlaub
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so geht Urlaub
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Milo macht eine kleine Pause im tiefen Gras
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Giro kucken direkt am Fluss
le Salendrinque
Ende Erster Teil