Sommer - Tour de France 2026 !

Loue - Drome - Salendrinque - Dordogne - Ile de Oleron - Ile de Re - Ile de Noirmoutier- - Bretagne - Cisse

4760 Kilometer

Dritter Teil

Das schönste Souvenir einer Reise sind die Spuren, die sie in unserer Seele hinterlässt.

Mittwoch 27. Mai – Mittwoch, 3. Juni 2026

Camping Port de Siorac, Siorac-en-Périgord

Am nächsten Morgen geht es früh los, wir wollen gleich um 8.30 h beim Intermarché in Argentat sein. Dort kaufen wir alles Nötige und vor allem alles Schwere ein, damit wir das in Siorac nicht schleppen müssen.
Dann fahren wir weiter über Brive-la-Gaillarde, Souillac und Beynac-et-Casenac, einem malerischen Dorf mit Burg, wo wir auch schon einmal auf dem Campingplatz waren.
Kurz vor 12h treffen wir auf dem Campingplatz Siorac ein, wo uns Alexandrine freundlich begrüßt. Unser Platz Nr. 66 ist frei, wie fast alle Stellplätze, denn außer uns ist nur noch ein junges Paar aus Frankreich mit Hund da. Dieser kommt auch gleich zu uns hergelaufen. Später stellt sich heraus, dass er Joni heißt.
Die beiden Hunde verstehen sich ganz gut, bis Milo das Trockenfutter von Joni entdeckt, was die Franzosen in einem Napf unter einem Baum gestellt hatten. Da ist es vorbei mit der Freundschaft und die Keilerei beginnt. Also kommt Milo an die Leine, damit Joni in Ruhe sein Futter genießen kann.
Die nächsten Tage werden sehr heiß, durchgehend um die 35 Grad. Aber auf unserem Platz im Vollschatten lässt sich das gut aushalten. Es weht immer eine leichte Brise vom Fluss her.
Morgens gehe ich immer zum Supermarkt, um Brot zu holen. In der hiesigen Bäckerei ist es nämlich nicht so gut und beim Carrefour gibt es mindestens 10 verschiedene Baguettesorten.
Die Fischtheke gibt es leider nicht mehr. Der Fischverkäufer kommt morgens und verpackt die gängigsten Fischsorten in Folie. Somit ist der angebotene Fisch auch immer frisch, allerdings sind die Preise sehr angestiegen.
Am Freitag macht Thomas mittags eine leckere Karottensuppe mit viel Kräutern. Abends essen wir immer Tomatensalat, denn die Tomaten (tomates cotelées) sind hier sehr lecker. Die gibt es bei uns in Weyhe nicht, und wenn, dann auf dem Markt als sehr teure Ochsenherztomaten.
Wir genießen die totale Ruhe hier auf dem Platz, den wir manchmal ganz für uns haben. Das Sanitärgebäude ist etwas sauberer als im Herbst und die Beleuchtung klappt auch, so dass man nicht im Dunkeln duschen muss.
Mana, der Mann von Alex, ist ständig mit dem Rasenmäher unterwegs, das scheint sein Lieblingshobby zu sein. Der Platz ist super gepflegt, aber er findet irgendwie jeden Tag noch einen Fleck, der unbedingt gemäht werden müsste.
Am Freitag legen Kanuwanderer hier an. Ein Pärchen? (alter Mann und junge Frau), die wohl schon länger unterwegs sind und – nach dem Dialekt zu urteilen – aus Bayern sind. Sie brauchen einen halben Tag, um ihr ganzes Gedöns aus den Kanus auszupacken und ihren Zeltplatz einzurichten. Am nächsten Tag vormittags packen sie wieder alles ein und sind damit auch wieder einen halben Tag beschäftigt. Da bleibt eigentlich nicht viel Zeit für die Kanufahrt.
Was wir hier sehr vermissen, sind die Schwäne. Die Frösche sind sehr präsent, die Reiher auch. Aber eben keine Schwäne. Das ist schade, war es doch immer ein Ereignis, wenn sie mit ihrem lauten Flügelschlag angeflogen kamen. Im letzten Jahr waren es hier 7 Stück.
Am Freitagabend kommt eine junge Frau mit zwei kleinen Mädchen und einem Dalmatiner unten am Fluss vorbei. Sie sind weiter zu der kleinen Bucht gegangen, von wo aus man gut ins Wasser kommt. Und natürlich ist der Dalmatiner nicht an der Leine. Ich bin gerade dabei, meine Gymnastik am Rande unseres Stellplatzes oberhalb des Flussufers zu machen, als ich sehe, wie der Dalmatiner auf unseren Platz hochläuft zu Milo hin, der dort angeleint ist. Wir können gerade noch Schlimmeres verhindern, indem wir den Hund angebrüllt haben. Wir wissen ja nicht, wie der drauf ist. Dalmatiner können durchaus ganz biestig sein. Da kommt auch schon die junge Frau angerannt und holt ihren Hund zurück – kein Wort der Entschuldigung – nichts. Wir rufen ihr hinterher, sie möge doch den Hund an die Leine nehmen – keine Reaktion. Ich schicke ihr dann noch ein „blöde Kuh“ („conasse“ auf französisch), was sie sehr wohl verstanden hat.
Es ist immer sehr unangenehm, wenn freilaufende Hunde von außerhalb des Campingplatzes auf die am Platz ordnungsgemäß angeleinten Hunde treffen. Das kann durchaus übel ausgehen.
Ab Samstag trübt sich das Wetter ein und die Temperaturen gehen langsam zurück. In der Nacht gibt es sogar Regen und am Sonntagmorgen beim Frühstück haben wir erstmals wieder lange Hosen und Pullis an. Es ist nicht wirklich kalt und unangenehm, aber bei Sonnenschein sieht eben alles freundlicher aus.
Allerdings sieht der Wetterbericht für die kommenden Tage immer noch nicht besser aus. Daher beschließen wir, am Mittwoch weiter zu reisen zur Ile d’Oléron. Dort waren wir noch nie, daher sind wir gespannt, was uns dort erwartet.
Am Dienstagnachmittag verabschiede ich uns von Alex. Ich erzähle ihr noch, dass im hinteren Bereich, wo wir stehen, die Wegbeleuchtung nicht funktioniert und dass wir abends nur mit Taschenlampe unterwegs sein können. Sie verspricht, sich darum zu kümmern.

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Fluss:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

4
4
2
4
3
4,5
3,5
4
2
5
4,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 3.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

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Unser alter Platz......
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direkt an der Dordogne

Mittagessen mit gebratenem Lachs und Kartoffelsalat a la Piementaise!

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Milo auf Schnüffeltour
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....so spannend hier
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Unser Platz mit direktem Blick auf die Dordogne

Unser 3 Insel Abenteuer

Île d'Oléron - Île de Ré - Île de Noirmoutier

in der Biskaya - Nordatlantik

Mittwoch, 3. Juni – Freitag, 5. Juni 2026

Camping la Campière, St. Georges d‘Oléron

Morgens kaufen wir im Carrefour Siorac alles ein, was wir für eine Woche benötigen, denn der nächste Campingplatz hat keine gute Infrastruktur. Dann geht es los – 4 1/2 lange Stunden Fahrt durch wunderschöne Landschaften, z.B. die Charente und Charente Maritime mit Weinfeldern, so weit das Auge reicht. Hier werden die Trauben hauptsächlich für die Cognacbrennerei verwendet. Und hier wird der von uns geliebte Pineau de Charente hergestellt.
Schließlich kommen wir an den Atlantik und überqueren die Brücke zur Insel Oléron. Rechts und links sieht man viele Austernbänke.
Dann durchqueren wir die Insel von Süd nach Nord, kommen durch lebhafte Touristenorte und finden schließlich im ruhigeren Norden
unseren Campingplatz la Campière.
Bei unserer Ankunft regnet es leicht und der Himmel ist grau. Das trübt natürlich die Stimmung sofort. Wir finden einen einigermaßen schönen Platz weiter hinten und fahren die Markise aus, um uns vor den Bus zu setzen. Thomas hat  Rückenschmerzen von der langen Fahrt und mag sich kaum bewegen.
Ich erkunde mit Milo den Campingplatz. Es gibt viele Hütten, von denen viele belegt sind. An einer Seite grenzt der Campingplatz an einen Pinienwald, von wo aus man durch eine Holzpforte zum Strand gelangt. Das verschiebe ich auf morgen, weil ich heute unbedingt noch waschen muss.
Es gibt eine Laverie mit 2 Waschmaschinen und einem Trockner. Ich belade eine der Waschmaschinen – 8 kg Fassungsvermögen – passt. Hier braucht man keine Jetons, sondern 1- oder 2€ Münzen, 5€ für eine Waschdauer von 37 Minuten. Also gedrosseltes Programm, wie auf Campingplätzen üblich.
Nach Ablauf der Zeit packe ich die Wäsche in den Trockner: 4€ für eine Laufzeit von 45 Minuten. Na mal sehen, ob das wirklich reicht.
Als ich meine trockene Wäsche abholen will, stelle ich fest, dass jemand meine komplette Wäsche aus dem Trockner in weiße Müllbeutel gepackt hat und seine eigene Wäsche in den Trockner, der noch 37 Minuten läuft. Ich habe Schaum bis über beide Ohren, zumal meine Wäsche noch feucht ist.
Als die 37 Minuten um sind, gehe ich zurück ins Waschhaus – keiner da. Also mache ich es genauso: seine/ihre – ebenfalls noch feuchte – Wäsche in die Mülltüten und meine Wäsche in den Trockner. Diesmal klappt es mit dem Trocknen, nach 45 Minuten ist meine Wäsche richtig trocken. Die Mülltüten mit der feuchten Wäsche war inzwischen verschwunden.
Am nächsten Morgen nieselt es anfangs noch ein wenig. Ich hole unser Brot von der Rezeption ab und gehe dann mit Milo spazieren. So langsam kommt die Sonne raus und das Wetter wird doch noch ganz gut.
Nach dem Frühstück laufe ich mit Milo zum Strand. Thomas bleibt im Bus wegen seiner Rückenschmerzen.
Der Weg führt durch den Pinienwald und endet an einem Weg, der rechts zur Straße und links weiter in den Wald führt. Ich wende mich nach links und achte sehr darauf, mich nicht zu verlaufen. Auf einer Lichtung springt auf einmal ein Hund – eine Mischung aus Terrier und Pudel – auf uns zu und begrüßt uns stürmisch. Sein Herrchen folgt kurze Zeit später und ich frage ihn, wo es denn zum Strand geht. Er erklärt mir, dass ich falsch abgebogen bin, ich hätte über die Straße gehen müssen.
Also zurück – und kurze Zeit später sehe ich schon die Düne, die wir hochkraxeln müssen. Ich lasse Milo von der Leine und er rennt leichtfüßig nach oben, während ich mit der Steigung und dem Sand kämpfe. Aber die Mühe lohnt sich, oben wir man mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Der Atlantik ist heute morgen mal so richtig aufbrausend und der Strand wunderschön. Es ist nur eine ältere Dame da, die weit hinten in der Brandung steht.
Milo rennt zu einem Haufen Algen, den er vehement verbellt. Ebenso die weiße Gischt am Strand, er scheint das alles nicht zu kennen. Dann rennt er wie ein Besessener am Strand lang – Freude pur! Und keine Spur von Angst vor der lauten Brandung, er rennt sofort Richtung Wasser. Und auch als wir mit den Füßen im Wasser stehen, weil eine besonders vorwitzige Welle unbedingt zu uns wollte, ist er nicht zurückgerannt. Ich schätze, er wird noch viel Spaß am Meer haben.
Nachdem er sich ausgepowert hat, ersteigen wir die Düne von der anderen Seite und finden auch schnell den Weg zum Campingplatz wieder. Es ist wirklich nicht weit und schön zu laufen.
Zurück im Bus trinkt Milo erst einmal ausgiebig und legt sich dann zum Schlafen in die Sonne. Wir setzen uns vor den Bus – das Wetter ist inzwischen richtig schön – und beratschlagen, was wir weiter machen.
Der Strand ist hier zwar schön, aber der Campingplatz gefällt uns nicht so. Die Sanitärs sind super – keine Frage -, sogar Handbrausen in den Duschen und sehr gepflegt. Aber er ist klein und man hockt hier zu sehr aufeinander. Es ist natürlich ein Unterschied, ob man direkt an einem Fluss steht mit wunderbarem Ausblick, oder ob man vom Platz aus direkt auf den Nachbarplatz schaut.
Thomas sucht einen Platz auf der Ile de Ré aus. Ich rufe dort an, es gibt noch jede Menge freie Plätze. Also auf zur Ile de Ré, morgen früh geht es los. Ich bestelle noch Brot für den nächsten Tag und zahle die Rechnung.

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Meer:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

2
2
5
3
3
3,5
2,5
3,5
3,5
1
3,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 2.5 von 5

Würden wir wiederkommen: NEIN

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Camping La Campière
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Die Rezeption
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Der kleine Laden/Bar
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Die Sanitärs
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Unser Platz etwas abseits unter Bäumen
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Der Weg zum Strand
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Der Weg zum Strand
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Die wunderschönen Sanitärs
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Sanitärs
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Unser Platz leider nicht direkt am Fluss/Meer

Der Strand der Insel Oleron an unserem Camping.

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Der enge Weg zum Strand
Milo macht Urlaub - relaxen ist angesagt

Freitag, 5. Juni – Samstag, 6. Juni 2026

Camping les Baleines, Ile de Ré –

Als wir von La Rochelle aus auf die mautpflichtige Ile de Ré fahren, sind wir richtig begeistert, so schön ist es hier.
Die Mautstation ist auch kein Problem – 8€ für Hin- und Rückfahrt – und kein Stau.
Wir fahren direkt an der Küste entlang durch einige recht touristische Orte und vorbei an weitflächigen Weinanbauten. Unser Campingplatz ist ganz im Norden der Insel, beim Leuchtturm „Les Baleines“.
Wir müssen noch durch einige enge Gässchen und kommen schließlich gegen 15h dort an. Unser Wohnmobil parken wir auf dem Parkplatz vorm Eingang. In der Rezeption sind zwei junge, sehr nette Mädels, die uns einige schattige Plätze empfehlen. Wir machen uns gleich auf die Suche und stellen schnell fest, dass es nicht so einfach ist, hier einen schönen Platz zu finden. Entweder es hat nicht genug Schatten oder es ist zu sehr exponiert zu den Wegen, wo jeder vorbeiläuft.
Schließlich finden wir einen Stellplatz, der uns zunächst geeignet scheint, weil es einen großen Baum und Sträucher zur Abgrenzung gibt. Dann aber stellen wir fest, dass die hintere Begrenzung zur Straße geht, auf der alles vorbeiläuft und –fährt, was zum Strand möchte. Thomas findet dann noch einen schöneren Platz, der aber leider bereits reserviert ist.
Wir richten uns ein, haben aber beide das Gefühl, dass wir hier nicht länger bleiben. Milo verbellt alles, was auf der Straße vorbeikommt, insbesondere die freilaufenden Hunde.
Die Sanitärs sind sehr schick und modern im Küstenstil, leider etwas dunkel und sehr zugig. Und bei dem Wind, den wir heute haben, ist das unangenehm.
Wir machen mit Milo einen Spaziergang zum Strand. Es gibt eine Pforte vom Campingplatz aus, und dann steht man auch schon vor einem großen historischen Tor, durch den man den aufbrausenden Atlantik sieht. Atemberaubend. Als wir das Tor durchqueren, sehen wir, dass es hier leider keinen Strand gibt. Vor uns nur Steine, eine Art Slipanlage, weil dort früher Rettungsboote in den Atlantik gelassen wurden. Nach links erstreckt sich der steinerne Deich und – gemessen an der Menge an Menschen, die sich dorthin bewegen – vermuten wir, dass es dort hinten Strände gibt. Zur rechten Seite können wir den Leuchtturm Les Baleines sehen, der wohl noch aktiv ist. Davor gibt es einen Sandstrand, aber wir wissen nicht, wie man dorthin kommt.
Also zurück zum Stellplatz, wo wir uns einen Kaffee machen und beratschlagen, wie es weiter gehen soll. Der nächste Campingplatz auf unserer Liste liegt auf der Insel Noirmoutier, auf dem wir schon im letzten Jahr waren. Ich rufe dort an und frage, ob unser Platz Nr. 102 noch frei ist. Ich erfahre, dass dem so ist, dass dort aber die Thujahecken entfernt wurden, weil sie vollkommen kaputt waren. Es wurden zwar neue gepflanzt, aber die sind halt noch sehr klein. Gerade die hohen Hecken waren so schön und boten viel Privatsphäre. Die nette Dame an der Rezeption sagte, sie würde mir den Platz reservieren und wir könnten dann bei unserer Ankunft schauen, ob wir dort bleiben oder einen anderen Platz nehmen wollten.
Anschließend mache ich mit Milo einen Spaziergang durch die Pforte und dann rechts die Straße entlang. Auf der linken Seite ist alles abgesperrt, dort ist ein Militärgebiet. Überall Zäune und Verbotsschilder. Es ist verboten, dort hinein zu gehen und zu fotografieren.
Auf der rechten Seite gibt es einen Parkplatz, der gut belegt ist. Ich folge den vielen Leuten, die hier alle in eine Richtung strömen. Vielleicht komme ich so zu einem Strand. Schließlich wird mir klar, wohin alle wollen: zum Eingang von diesem Leuchtturm. Davor gibt es jede Menge von Souvenirgeschäften, Restaurants, Eisdielen und Bistrots. Leider auch etliche freilaufende Hunde, und da Milo immer Streit sucht …
Auf unserem Stellplatz räumen wir schon einmal alles ein, weil wir am nächsten Morgen gleich um 8h weg wollen.
Es ist jetzt am Abend sehr stürmisch. Ich mache noch einmal ein Video vom Atlantik, der gegen die Slipanlage wütet.

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Meer:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

3
2
4
3
3
3,5
2
3
3
2
3,5

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 3 von 5

Würden wir wiederkommen: NEIN

Unser Platz im Vollschatten unter einem mächtigen Baum

Das Meer am Camping Les Baleines auf der Ile de Ré

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Der Leuchturm von Ile de Ré
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Der Weg zum Strand
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Am Strand mit Milo
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Unser Platz Nr. 128
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Der Weg zum Strand
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Die Brücke zur Ile de Ré

Samstag, 6. Juni – Dienstag, 9. Juni 2026

Camping les Roussières, Ile de Noirmoutier

Um 8h hole ich das Brot in der Campingplatz-Bäckerei ab und dann geht es gleich los. Wir haben über 3 Stunden Fahrt vor uns und wollen vor 12h30 auf dem Campingplatz sein, weil wir sonst bis 14h vor dem Tor warten müssten.
Es klappt ganz gut, um kurz vor 12h stehe ich an der Rezeption vom Camping les Roussières. Wir fahren unseren Bus erst einmal auf einen unbesetzten Stellplatz und können dann in aller Ruhe suchen, wo wir stehen wollen.
Unser alter Platz 102 sieht wirklich sehr erbärmlich aus – offen zu allen Seiten. Wie schade, es war da so schön, aber jetzt möchten wir da nicht mehr stehen.
Der Campingplatz ist schön angelegt, es gibt jede Menge verwinkelte Stellplätze, die oft vom Weg aus nicht einsehbar sind. Allerdings gibt es wenige Plätze mit ausreichend Schatten und Privatsphäre.
Das Sanitärgebäude ist top – wie schon im letzten Jahr. Immer sauber, hell und übersichtlich, und es duftet überall nach Blüten.
Schließlich entscheiden wir uns für den Platz Nr. 100, der zwar schattig ist, aber einen Baum mitten drin hat. Aber Thomas schafft es, den Bus optimal zu platzieren.
Im Laufe des Nachmittags begehen wir noch einmal gründlich den Campingplatz. Aber es gibt nur einige wenige Plätze, die wir geeignet finden: Nr. 142 – das ist der Beste. Dann Nr. 114 und Nr. 138, der riesig ist, aber ringsherum mit einem Holzzaun. Gewöhnungsbedürftig, aber wenn man es sich schön einrichtet mit Blick auf die einzige Hecke, dann geht es.
Wir entscheiden uns aber, auf unserem Platz zu bleiben. Ich pack die Wäsche zusammen und gehe zur Wäscherei, die heute gut besucht ist. Ich ergattere trotzdem eine freie Waschmaschine und hinterher auch den Trockner, der in 40 Minuten wirklich gut trocknet.
Am nächsten Morgen hole ich das Brot vom kleinen Laden im Restaurant ab und bestelle gleich für den nächsten Tag. Es ist sehr frisch, aber trocken und heute auch nicht so windig.
Thomas ruht sich aus und ich mache mit Milo einen Spaziergang zum Strand. Wir laufen über die Pontonbrücke und dann im Wald hoch zur Düne. Dort finden wir einen begehbaren Weg runter zum Strand.
Der Atlantik ist nicht so wild wie auf der Ile de Ré, aber der Strand ist sehr schön. Es ist Ebbe und ich gehe mit Milo ans Wasser. Die Wellen, die langsam zu uns herlaufen, machen ihm keine Angst. Ich gehe mit den Füßen ins Wasser und er läuft mit – und wird mit Leckerlis belohnt.
Leider kann ich ihn nicht frei laufen lassen, dafür gibt es zu viele Leute am Strand. Klar, es ist Sonntagnachmittag und relativ gutes Wetter.
Am Montagmorgen will ich das Brot abholen und muss feststellen, dass es montags und auch dienstags kein Brot gibt. Das Restaurant ist auch geschlossen und somit auch der kleine Laden. In der Rezeption erklärt man mir, dass es einen Spar-Laden in 1 km Entfernung gibt.
Als ich auf Google Maps den Weg dorthin ansehe, stelle ich fest, dass der Spar montags geschlossen ist. Ich bin sauer.
Glücklicherweise haben wir den Airfryer mit und können das Brot vom Vortag aufbacken.
Wir beschließen, am nächsten Tag weiter zu fahren, denn auch am Dienstag gibt es hier nichts zu futtern. Wir werden dann unterwegs am Super U Halt machen und einkaufen und tanken.
Nachmittags setzen wir uns hinter den Bus, wo wir etwas windgeschützt sind. Über uns im Baum sitzt ein Vogel und sch….. Thomas auf die Jacke. Glücklicherweise nicht auf den Kopf, so zielsicher ist er denn auch nicht.
Also packe ich seine Jacke und noch einige andere Klamotten und ab zur Wäscherei. Als ich das in der Rezeption erzähle, sind sie sehr amüsiert und meinen, dass das auf jeden Fall Glück bringt. Na, mal sehen ….

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Meer:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

3,5
3,5
5
3
2,5
3,5
3,5
4
3,5
2,5
3

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 3.5 von 5

Würden wir wiederkommen: JA

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Camping les Roussières
Eingang zum Camping
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Abenstimmung auf dem Camping des Roussières
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Der Weg zum Strand
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Der Strand
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Unser windgeschützter Platz hinter dem Bus
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Unser alter Platz
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Unser neuer Platz
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tolle Stimmung am Himmel

Dienstag, 9. Juni – Mittwoch, 10.Juni 2026

Camping Municipal de la Court, La Guerinière,

Ile de Noirmoutier –

Am nächsten Morgen geht es zeitig los, um gleich um 8.30h beim Super U zu sein. Der Weg dorthin ist gar nicht so einfach, da man nur von einer Seite dort hinein kommt.
Wir kaufen alles ein, was wir in den nächsten Tagen brauchen. Auf die Kartoffeln aus Noirmoutier verzichten wir, die sind viel zu teuer (13,65€ das Kilo). Wir fahren weiter zum nächsten Campingplatz, der auch auf der Ile Noirmoutier liegt und nur 9km entfernt ist.
Es ist ein Municipal, also ein städtischer Campingplatz. Im allgemeinen mögen wir die nicht so sehr, weil die oft sehr einfach sind, mit Stellplätzen in Reih und Glied und nicht gepflegten Sanitärgebäuden.
Aber dieser Platz scheint – den Bewertungen bei Google Maps nach – doch etwas besonders zu sein. Er liegt direkt am Meer in einem Pinienwald. Und er hat – was für einen Municipal ebenfalls ungewöhnlich ist – 4 Sterne und kostet ca. 29€ pro Nacht.
An der Rezeption teilt man uns mit, dass wir unseren Platz nicht selbst aussuchen können, er wird uns zugeteilt. Schon mal nicht gut. Aber falls er uns nicht gefällt, können wir uns dann doch einen anderen aussuchen.
Der uns zugeteilte Platz Nr. 88 gefällt uns nicht so gut, weil recht, links und gegenüber überall Camper stehen. Als wir uns auf die Suche nach einer Alternative machen und einen schöneren Platz finden, erzählt man uns an der Rezeption, dass dieser nicht für Wohnmobile geeignet ist, weil der Boden nicht fest genug ist. Das Thema hatten wir im letzten Jahr schon mal auf dem Campingplatz Le Truc Vert, wo die schönsten Plätze auch nur für Zelte geeignet waren wegen dem Sandboden.
Wir hätten es besser gefunden, wenn der Plan, den man uns an der Rezeption gegeben hat, die Plätze ausweisen würde, die auch für Wohnmobile geeignet sind.
Da wir eh nur eine Nacht hier bleiben, richten wir uns auf dem Platz Nr. 88 ein. Vor uns steht ein Wohnwagen aus OHZ, deren Inhaber sich als nettes Paar, namens Dietmar und Katja, sowie Hund Five, ein Australian Shepard, erweisen.
Die Begrüßung unserer beiden Hunde verläuft nicht so harmonisch, denn Milo geht gleich auf Five los. Dietmar erklärt mir, dass sein Hund nicht kastriert ist – vielleicht hat es damit zu tun oder aber Milo ist einfach noch zu gestresst von der Fahrt.
Nachmittags gehen wir zum Strand runter, das ist nur ein kleiner Fußweg. Dort ist relativ wenig los, so dass ich Milo von der Leine nehmen kann. Er rennt sofort los und zieht seine Kreise. Dann geht er mit mir zusammen ins Wasser und hat auch überhaupt keine Angst vor den Wellen. Natürlich geht er wieder nur mit den Pfötchen rein, aber das ist ja auch okay.
Abends essen wir wieder Tomatensalat vor unserem Wohnmobil, es ist ganz gemütlich. Nur mit dem Untergrund komm ich nicht klar. Man hat ständig den Sand und den Waldboden unter den Füßen. Auch dann, wenn man schon im Wohnmobil ist.

Gelände:
Atmosphäre:
Sanitär:
Ruhe:
Freizeitwert:
Am Meer:
Hund:
Preis/Leistung:
Service:
Infrastruktur:
Anfahrt:

2
2
3
2,5
2
3,5
1,5
2
2
4
4

Wir vergeben für den Platz:
Bewertet mit 2 von 5

Würden wir wiederkommen:NEIN

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Camping Municipal de la Court
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Rezeption
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Unser Platz auf Sandboden
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der SPAR direkt neben dem Camping
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Der Weg zum Meer
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Der Strand am Camping Municipal de la Court

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Ende Dritter Teil